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03.02.2015, 15:42 Uhr | Dr. Martin Sattelkau

Start ins Jahr 2015

MIT Treptow-Köpenick - Alles ist möglich

Alles ist möglich (dem der da glaubt).
Dieses Wort aus dem Markusevangelium soll 2015 unser Motto sein.
In der abgewandelten Form "Nichts ist unmöglich" nutzt dies auch Toyota als Leitspruch, und so waren wir zum Auftakt des neues Jahres genau dort.
Deshalb begann 2015 für die MIT–Mitglieder am 22. Januar im Autohaus Riehl in Altglienicke. An diesem Abend waren kühle Getränke und ein reichhaltiges Buffet eine unwiderstehliche Einladung dazu, eventuelle asketische Vorsätze des neuen Jahres gleich wieder über Bord zu werfen. Parallel zum Essen gab es etwas Statistisches, einiges Neues und auch Skurriles zu hören. Das Ehepaar Thomas und Katrin Riehl informierte über 

 

die Entwicklung des Autohauses und der Branche und über die neuen Trends und technischen Highlights bei Toyota national und weltweit. Das sich der Konzern schon immer innovativ – das erste wasserstoffbetriebene Auto wurde offiziell angekündigt - und jetzt aber auch zunehmend umweltbewusst zeigt, beweist wiedermal: „Nichts ist unmöglich.“

Danach wurde es sehr unterhaltsam. Rechtsanwalt Steffen Sack hatte Kurioses aus seiner und anderer Anwaltspraxis „ausgegraben“. Kurioses im Verkehr – kann vieles sein, aber mit Sicherheit all jene Verkehrsdelikte, die keine sind. Aber er ließ es auch an ernsten Hinweisen nicht fehlen und informierte umfassend zum neuen Bußgeldkatalog und seinen Folgen – gerade auch für Unternehmer ( HYPERLINK "http://www.ra-sack.de/"www.ra-sack.de). Da wurde dann nicht mehr so viel gelacht. 

Die Zeit der 5€-Verwarnungen bei Falschparken ist vorbei. Draus wird schon mal das Doppelte oder mehr, je nach Zeitdauer des fehlerhaften Verhaltens. 

Auch Radfahrer müssen bei Verstößen gegen die Verkehrsvorschriften künftig mit höheren Strafen rechnen. Fahren ohne Licht wird mit 20 Euro doppelt so teuer wie bisher. Wer mit dem Rad in der Fußgängerzone unterwegs ist, dem drohen künftig 15 statt bislang 10 Euro. 

Das Bußgeld für ein schweres Vergehen wie das Überfahren einer roten Ampel wird dagegen nicht erhöht. Seit 2009 beträgt der Satz bereits 45 Euro. Außerdem gibt es für den Radfahrer einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei.

Klare Tempolimits, Parkverbot auf Schutzstreifen und ein neues Zusatzzeichen für die Regelung von Inline-Skaten und Rollschuhfahren auf Radwegen sollen das Verhalten der Verkehrsteilenehmer ändern und regulieren, denn Strafen ändern das Verhalten nicht. An beschrankten und unbeschrankten Bahnübergängen gilt künftig ein generelles Überholverbot, was das Aufstellen von den entsprechenden Verbotszeichen überflüssig macht.

Ob mehr Kontrolle die Probleme löst und die Verkehrsmoral speziell der Radfahrer verbessert?   International wird bußgeldtechnisch aufgerüstet. Wer in Italien mit 50 km/h mehr als erlaubt erwischt wird, muss 530 € und damit 30 Euro mehr als noch im Vorjahr zahlen. Seit 2010 können nicht bezahlte Bußgelder aus den anderen EU-Staaten auch in Deutschland vollstreckt werden.

Es gab vorher, mittendrin und hinterher viel Zeit für Gespräche der Mitglieder untereinander. Alle waren sich einig: Gelungener Start an einem schönen Abend mit wünschenden Blicken auf das eine oder andere Automobil von Riehl. Herzlichen Dank und ein gutes Jahr wünscht Ihnen

Ihr

Martin Sattelkau
Vorsitzender der MIT Treptow-Köpenick